Sensation! Nasa-Rover findet Cannabissamen in Marsgestein

Foto-Montage: Mars-Rover, Marsgestein, rauchender Elon Musk

Seit gerade einmal anderthalb Monaten ist er auf dem Mars: NASA-Rover Perseverance landete am 18. Februar 2021 auf der nördlichen Marshalbkugel im Jezero-Krater und fing beinahe augenblicklich an, Fotos und Videos zurück an die Erde zu senden. Für Astronomie- und Weltraum-Interessierte ein unglaubliches Spektakel! Aber auch darüber hinaus stößt die aktuelle Mars-Mission auf weltweites Interesse – niemals waren so hochentwickelte Kameras und Mikrofone auf dem Mars und dessen Erkundung wird durch diese Mission extrem vorangetrieben! Schon 2025 soll der erste Mensch auf dem Mars umherwandeln, so zumindest das ehrgeizige Ziel von Weltraum-Unternehmer Elon Musk.

Doch nun überschlagen sich die Ereignisse: gestern Abend empfing man in der NASA-Zentrale in Washington, D.C. kaum zu glaubende Bilder: zwischen staubtrockenem Mars-Gestein (Wasser gab es wohl seit mindestens mehreren Millionen, wenn nicht Milliarden Jahren nicht mehr in relevanten Mengen auf dem Mars) lugte ein inzwischen eindeutig als Samen identifiziertes Objekt in die Millionen-Dollar-Kameralinse.

Der gefundene Samen – stark vergrößerte Aufnahme

Als wäre das nicht schon eine Sensation genug, dürfen insbesondere Cannabisfreunde frohlocken: durch Infrarotspektroskopie konnte ermittelt werden, dass es sich vermutlich um eine Pflanzenart aus der Gattung Cannabis innerhalb der Familie der Cannabaceae handelt – richtig, auch auf deutsch, ganz einfach: Cannabis, Weed, Marihuana!

Noch steht nicht mit Sicherheit fest, ob dies so ist, da die aufgesammelten Proben des Rovers erst mit einer darauf folgenden Mars-Sample-Return-Mission zur Erde gebracht werden können. Dazu sollen mehrere, etwa 15 Gramm schwere Gesteinsproben in Behältern hermetisch versiegelt werden (43 Behälter sind an Bord). Diese sollen dann im Rover gesammelt und an dafür günstigen Orten auf der Marsoberfläche abgelegt werden. Ob dies auf jeden Fall geschieht – und wenn, wann – ist im Moment aber leider noch unklar.

Doch natürlich wird nun auf der ganzen Welt bereits spekuliert: hat etwa einer der NASA-Techniker einen Cannabissamen in dem Reinraum verloren, wo der Rover zusammengebaut wurde, und der Rover hat den Samen selbst von der Erde mitgebracht? Oder fliegen etwa doch seit Millionen Jahren Aliens durch das Universum, um Cannabissamen auf allen Planeten zu verteilen?

Es bleibt zu hoffen, dass schon in den nächsten Tagen neue Erkenntnisse auftauchen und dass wir nicht jahrelang auf eine Auflösung des Rätsels warten müssen, wie ein Cannabissamen auf den Mars gelangt ist. Die im Rover implementierte Drohne Ingenuity soll in der kommenden Woche einen Erkundungsflug starten, um mehr in Erfahrung zu bringen und eventuelle weitere Exemplare zu Orten.

Eine Reaktion von Mars-Enthusiast Elon Musk ließ auf Twitter nicht lange auf sich warten

Elon Musk außer sich

Der größte Mars-Fan der Erde, Elon Musk, scheint die Spannung kaum abwarten zu können und postete unmittelbar nach Bekanntwerden auf Twitter: „Mutmaßlicher Weed-Samen auf dem Mars entdeckt. Ich breche morgen direkt zum Mars auf!“ Zwar möchte Elon Musk nach eigenen Aussagen einmal auf dem Mars sterben – allerdings nicht bei der Landung. Des Weiteren ist die Technik, wenn auch nur wenige Jahre entfernt, noch nicht in der Lage, Menschen zum Mars zu transportieren. Daher darf seine Aussage durchaus als nicht ernst gemeint aufgefasst werden, aber dafür als erneuter Wink mit dem Zaunpfahl, dass der reichste Mann der Welt pro Cannabis eingestellt ist!

Und was hält der Kölner Zoll von der Sache? Dieser machte noch vor Kurzem Schlagzeilen, da er 5.600 Briefe mit Cannabissamen, die von den Niederlanden aus nach Deutschland geliefert werden sollten, beschlagnahmte. Wenn die Seeds bald nicht mehr aus Holland, sondern vom Mars kommen – wird dann eine offizielle Zoll-Rakete angeschafft?

Die Zukunft wird es uns zeigen. Wir Fachleute vom Highway-Magazin sind bereit und würden uns für einen Test-Grow der Weltraum-Seeds samt Verköstigung bereit erklären. Und das meinen wir ernst: schließlich durften erst vergangene Woche zwölf internationale Wein-Experten einen 5.000 Euro alten Château Pétrus verköstigen, der ein Jahr lang an Bord der Raumstation ISS im Weltraum unterwegs war…

Update: RICHTIG GERATEN: DIES WAR UNSER APRILSCHERZ DES JAHRES 2021

Highway - Das Cannabismagazin 02/2021

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