Manhattan: Aktivisten verteilen Gratis-Joints für Corona-Geimpfte

Schnappschuss von der
Todd Hinden von DCMJ verteilt Joints an Geimpfte
Glaskunst, Vaporizer und alles rund ums Dabbing

Bereits vor einigen Wochen berichteten wie über die Aktion „Pot for Shots“ einer US-amerikanischen Dispensary aus dem Bundestaat Michigan. Dort bekam jeder Kunde, der eine Corona-Impfung nachweisen konnte, einen fetten Pre-roll, einen vorgedrehten Joint, geschenkt. Offenbar macht das Beispiel nun Schule: in New York City jedenfalls haben sich Aktivisten der Gruppe „D.C. Marijuana Justice“ davon inspirieren lassen und zogen nun unter geringfügig angepasstem Namen anlässlich des sogenannten 4/20-Days ihren eigenen Marihuana-„Tausch“ durch. Mitten auf dem Union Square im Stadtteil Manhattan bot sich Schaulustigen gestern ein ungewöhnliches Bild: dutzende Cannabisfreunde standen Schlange, Impfpässe wurden gezückt, dicker weißer Rauch überzog die Szenerie wie Nebelschwaden.

Im Vergleich zum deutschen Impftempo mussten die Initiatoren der „Joints for Jabs“ getauften Aktion auch tatsächlich reichlich Sportzigaretten (nach amerikanischem Brauch natürlich ganz ohne Tabak) bereitstellen, denn nahezu die Hälfte aller New Yorker Einwohner über 18 Jahren konnte sich in der Vergangenheit bereits die erlösende Spritze abholen. Der Kopf hinter „Joints for Jabs“, Todd Hinden, bekleidet mit einem neongrünen Hanfblatt-Anzug, zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit der Resonanz und sprach von einem ganzen Häuserblock, der mit kostenlosen Joints versorgt worden sei. Ein gutes Timing kann man den Hintermännern und –frauen der öffentlichkeitsstarken Aktion auch in anderer Hinsicht nicht absprechen: erst vor wenigen Wochen wurde die vollständige Cannabis-Legalisierung in der Ostküsten-Metropole beschlossen.

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