Essen: Cannabis-Duft lässt 1.500 Pflanzen auffliegen

Cannabis in Essen
Polizeifoto
Glaskunst, Vaporizer und alles rund ums Dabbing

Mal wieder haben charakteristische Duftschwaden eine Cannabis-Anlage auffliegen lassen. Im Essener Stadtteil Karnap störte ein „seltsamer“, penetranter Geruch Anwohner so sehr, dass sie sich gezwungen sahen, die Polizei zu alarmieren. Die Beamten brauchten nicht lange, um die Quelle der Gerüche ausfindig zu machen: der Duftnote folgten sie bis zu einem gekippten Fenster eines vermeintlich leerstehenden Gebäudes, wo sie das Gebläse einer Lüftungsanlage vernahmen. Was anschließend im Inneren zum Vorschein kam, war dann nicht mehr überraschend: etwa 1.500 offenbar gut gepflegte Cannabispflanzen sowie einige Behälter bereits abgeernteten und getrockneten Marihuanas fielen den Polizisten in die Hände.

Des weiteren wurden im Gebäude sechs Personen zwischen 36 und 58 Jahren, vier Frauen und zwei Männer, angetroffenen und festgenommen. Bei den Personen, allesamt asiatischer Herkunft, konnten keinerlei gültige Ausweisdokumente gefunden werden. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei ihnen nicht um die maßgeblichen Betreiber der Cannabisplantage, sondern bloß um „Erntehelfer“ handelt. Im Übrigen handelt es sich bei dem Fund um die dritte größere Cannabisanlage, die innerhalb von wenigen Wochen enttarnt werden konnte.

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