Dank Metalldetektor: Spaziergänger gräbt hunderte Gramm Marihuana aus

Marihuana Fund
Symbolbild

Was für ein toller Jahresausklang! Zu schade, dass ein Mann aus dem süddeutschen Pottenstein den kuriosen Fund nicht wertzuschätzen wusste, den ihm das Schicksal da überraschend vor die Füße gelegt hatte. Oder sollte man besser sagen unter die Füße?

Am Silvesternachmittag des vergangenen Jahres war der 28-Jährige zu einem Spaziergang in der Nähe eines Wanderparkplatzes aufgebrochen. Im Gepäck hatte er seinen Metalldetektor. Mit dem suchte er, mal hier, mal da, das Erdreich nach interessanten Fundstücken ab. Und tatsächlich! Nachdem das Gerät ausgeschlagen hatte, fand der Glückspilz nach ein paar Schaufelstichen eine verschmierte Metallbox unter der Erde. Jeder Cannabisfreund hätte nun wohl spontan einen Luftsprung getätigt. Denn in der Box befanden sich mehrere gut verschlossene Schraubgläser gefüllt mit Marihuana.

Dem Finder war die Situation aber offenbar nicht ganz geheuer. Er informierte lieber die Polizei über seinen ungewöhnlichen Marihuana-Fund. Die spricht bisher von mehreren Hundert Gramm Blütenmaterial. Ganz genau könne man es aber noch nicht bestimmen, da man keine möglichen „Spuren verwischen“ wolle.

Es stellt sich die Frage, welche spektakulären Enthüllungen sich die Beamten von der Spurensicherung versprechen und welche aufwändigen forensischen Maßnahmen nun ergriffen werden müssen, um dem ursprünglichen Besitzer auf die Spur zu kommen? CSI Pottenstein, bitte übernehmen Sie!

Angesichts der Häufigkeit ähnlicher Fälle, wäre es darüber hinaus natürlich interessant zu erfahren, wie viele Stoner hierzulande noch so ihren Wintervorrat in der Landschaft vergraben wie Eichhörnchen ihre Nüsse vor dem Wintereinbruch…

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