Wegen Zigarette am Bahnsteig: Mann mit 1 Kilo Weed erwischt

Ein Polizist hält ein Kilogramm Marihuana in die Kamera
Das gefundene Weed (Polizeifoto)

In der Heimatstadt der Highway-Redaktion, dem mehr oder weniger beschaulichen Wuppertal, geschieht cannabistechnisch eine ganze Menge. Der Cannabiskonsum ist unter den knapp 400.000 Bewohnern der Stadt im Bergischen Land durchaus weit verbreitet. Welt- und bundesweit bekannt durch die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute „Schwebebahn“, wurde Wuppertal spätestens seit Mitte-Ende der 1990er-Jahren zum Herz der deutschen Reggae- und Dancehall-Szene, was sich naturgemäß auch auf den Cannabiskonsum im „Tal“ auswirkte.

Und auch wenn der Protagonist unseres heutigen Bust-Falles offenbar einen ziemlich sorglosen Umgang mit Marihuana pflegte, war er wohl eher kein Freund der besagten Reggae-Subkultur, zumal er, wie sich später herausstellte, eigentlich aus Hannover kommt. Der 31-Jährige hielt sich gerade auf einem Bahnsteig am Wuppertaler Hauptbahnhof auf, als zwei Streifenpolizisten ihn genauer ins Visier nahmen: sie wunderten sich darüber, dass der Mann sich weder an die aktuelle Maskenpflicht noch an das vorherrschende Rauchverbot hielt. Nach dem Inhalt der Tasche, die er bei sich trug, gefragt, fiel ihnen zusätzlich die Nervosität des Mannes auf. Zu allem Überfluss reagierte er Berichten zufolge auf die Nachfrage auf eine denkbar ungünstige Art und Weise: er hielt den Beamten zusammen mit seinem Personalausweis ein Bündel von 50-Euro-Scheinen entgegen. Ob das der Versuch einer Bestechung gewesen sein könnte oder doch einfach nur Ungeschicklichkeit, ist unklar.

Es kam wie es kommen musste: der interessante Beutel wurde untersucht und ein knappes Kilogramm in Plastik verpacktes Cannabis kam zum Vorschein. Des Weiteren wurden bei dem Mann, der sich nun auf eine Anzeige einstellen darf, etwa 2.500 Euro in 50-Euro-Scheinen gefunden.

Highway - Das Cannabismagazin 02/2021

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