UN-Drogenreport 2015: 20 Millionen Kiffer in der EU gemeldet

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Mit fast 20 Millionen Cannabiskonsumenten rechnet der Drogenbericht 2015 des Internationalen Suchtstoffkontrollrats – ein unabhängiger Rat, der die Einhaltung der internationalen Drogen-Kontrollabkommen der Vereinten Nationen überwacht. Tagesschau.de zitiert den Suchtbericht dahingehend, dass im vergangenen Jahr 2015 19,3 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren Cannabis konsumiert haben sollen. Hierbei kann zusätzlich vermutlich immer noch von einer gewissen Anzahl von Cannabisenthusiasten, die nicht in dieser Statistik auftauchen, ausgegangen werden.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler sieht die deutsche Drogen- und Suchtpolitik leider bestätigt und meldet, der Internationale Suchstoffbericht „gibt uns Recht“. Es gehe nicht um einen „Krieg gegen die Drogen“. „Wir setzen die international diskutierte Philosophie um, das Angebot illegaler Drogen auf der einen Seite zu verringern und auf der anderen Seite die Nutzung für medizinische Zwecke im Sinne der Patienten zu fördern“, so Mortler.

Werner Sipp, Präsident des Suchtstoff-Kontrollrats der Vereinten Nationen, hob hervor, dass der Cannabisgebrauch – außerhalb medizinischer und wissenschaftlicher Zwecke – nicht in Übereinstimmung mit den internationalen Drogenkontrollabkommen stehe. Trotzdem gäbe es genug nationale Flexibilität, um unterschiedlich auf den illegalen Gebrauch von Cannabis zu reagieren und ihn strafrechtlich zu bewerten.

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