Jetzt ist es raus! Annalena Baerbock hat am Joint gezogen und scheinbar auch inhaliert

Annalena Baerbock kiffend im Bundestag
Fotomontage: Annalena Baerbock kiffend im Bundestag
Glaskunst, Vaporizer und alles rund ums Dabbing

Glosse

Annalena Charlotte Alma Baerbock (im Folgenden ACAB abgekürzt) will die erste grüne Kanzlerin werden. Obwohl es bis zur Bundestagswahl am 26. September noch ein ganzes Stück hin ist und vier Monate im schnelllebigen politischen Betrieb eine halbe Ewigkeit sein können, hat der ACAB-Zug bereits vor einigen Wochen mit der öffentlichen Bekanntgabe der Kanzler-Kandidatur den Bahnhof verlassen und bereits merklich an Fahrt aufgenommen. Jetzt ist es aus Sicht der Grünen elementar wichtig, immer einen Blick auf die Beschaffenheit des Schienennetzes zu werfen. Martin Schulz (wer kennt ihn noch?), ehemaliger, anfangs schwer gehypter Kanzlerkandidat der SPD, weiß nur allzu gut, wie es sich anfühlt, wenn man kurz vor dem Ziel auf den letzten Metern doch noch entgleist. Und wo es um ACABs Kontrahenten Armin Laschet und vor allem Olaf Scholz bisher noch relativ ruhig ist, ziert ihr eigenes Konterfei bereits unzählige Titelseiten.

Für deutsche Legalisierungsbefürworter könnte eine grüne Kanzlerschaft eine große Chance sein. Auch wenn viele ältere Cannabisfreunde der Partei ihren Verrat im Rahmen der letzten Regierungsbeteiligung noch immer nicht verziehen haben: betrachtet man es einmal ganz nüchtern, hat eine baldige Legalisierung mit den Grünen am Ruder noch immer die besten Aussichten. Wer sollte das Projekt auch sonst stemmen? CDU und AfD sind dagegen. Die Linkspartei kann froh sein, wenn sie überhaupt die Fünf-Prozent-Hürde knackt, Gleiches gilt für die FDP. Wie man es also dreht und wendet: beim Thema Freizeit-Cannabis kommt es vor allem auf ACAB und Konsorten an.

Annalena Baerbock: kiffen ist nichts für sie?

Das wissen natürlich auch die Redakteure der Bild am Sonntag, die sich für den Schlussteil eines Baerbock-Interviews vom vergangenen Wochenende eine ganz besondere Frage aufgespart hatten. Wie steht es eigentlich um ACABs ganz persönliche Marihuana-Erfahrungen? Der politikinteressierte Cannabisfreund wird nun hellhörig: hat ACAB überhaupt schon einmal selbst einen Joint geraucht habe? Und das wichtigste: hat sie dabei auch wirklich inhaliert? Die Antwort fällt ebenso ernüchternd wie einsilbig aus: ja, das habe sie, aber es sei nichts für sie gewesen. Punkt.

Erlauben wir uns zum Abschluss einen kleinen Exkurs in die Fantasiewelten der Highway-Redakteure. Wäre es nicht absolut erfrischend, auf die (inzwischen schon einigen Promis) gestellte Frage nach dem Cannabis-Konsum mal etwas anderes zu hören, als das typisch deutsche „Ich habe nur einmal gezogen, aber auf keinen Fall inhaliert und daraufhin dem Freund, der mir die Tüte angeboten hat, für immer die Freundschaft gekündigt und ihn danach bei der Polizei angezeigt. Irgendwie war das nix für mich“? Wie wäre es zur Abwechslung mal mit so etwas: „Ja klar rauche ich Marihuana. Ich habe irgendwann gemerkt, dass mir Bier und Wein nichts geben und habe dann mit dem Kiffen angefangen. Was soll ich sagen: mein täglicher Feierabend-Joint auf der Couch hat mir während der Corona-Pandemie echt den Arsch gerettet und hilft mir einfach am besten, mich zu entspannen.“ Die Wählerstimmen der gesamten Highway-Redaktion wären so sicher wie die obligatorische Dose Chocomel im Coffeeshop.

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