„Ich finde die Cannabisgesetzgebung schwachsinnig!“: 20-Jähriger Herdecker belehrt Richter

Ein Gerichts-Hammer zerquetscht eine Marihuana-Blüte
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Vor kurzem ging das Video eines jungen Mannes aus Tennessee viral, der sich als Angeklagter vor Gericht einen Joint rauchte, um Aufmerksamkeit für eine seiner Meinung nach dringend notwendige Cannabislegalisierung zu schaffen. Der Clip ging um die Welt, vielleicht hat ihn auch der 20-Jährige gesehen, um den es nun geht. Einen Joint hat der junge Mann, der sich gerade vor dem Amtsgericht Wetter verantworten musste, zwar nicht ausgepackt, sein uneinsichtiges Verhalten vor dem Richter schlug aber in dieselbe Kerbe. Angeklagt war der junge Mann aus Herdecke für den Besitz von Sage und Schreibe einem Gramm Marihuana. Leider hatte er zuvor schon aufgrund eines Cannabisdelikts eine Geldstrafe bekommen, deshalb kam der erneute Fund trotz geringer Menge beim Jugendrichter gar nicht gut an.

„Wenn ich jeden Tag eine Flasche Wodka saufe, interessiert das keine Sau“, konterte der Angeklagte die Belehrungen des Gerichts und konstatierte trocken, dass er die Cannabisgesetzgebung für „schwachsinnig“ halte. Tja, dem wäre eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, doch der Richter sah das naturgemäß anders („Das ist verboten!“) und verordnete drei Drogenscreenings, 50 Sozialstunden und eine sechsmonatige Betreuungsweisung.

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