Hildesheim: Verfolgungsjagd mit 5 Kilo Weed im Auto

Fotomontage: eine große Tüte mit Marihuana, ein schwarzer Sportwagen

Immer ärgerlich, wenn man gerade mit einem Riesenbeutel Gras durch die Gegend fährt und dann in eine Verkehrskontrolle kommt. Viele denken dran, doch nur wenige tun es: Vollgas geben. So geschehen zuletzt am 9. November, wie die Polizei laut „Hildesheimer Allgemeinen“ nun erst mitteilte. Der 9. November war ein Mittwochmorgen und die zwei Fahrzeuginsassen waren vermutlich beflügelt von den Legalisierungsmeldungen aus den Vereinigten Staaten locker-beschwingt mit 5 Kilo Marihuana in ihr Auto eingestiegen. Blöd nur, dass sich gegen 11:25 Uhr ein Streifenwagen in Alfeld auf der Hildesheimer Straße hinter sie setzte und eine Kontrolle ankündigte.

Der Fahrer, ein 26-Jähriger ohne Wohnsitz in Deutschland, trat daraufhin aufs Gaspedal und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, die allerdings schon nach kurzer Zeit zu Fuß fortgesetzt werden musste – der flüchtende Wagen kam rechts von der Fahrbahn ab und wurde durch ein parkendes Auto und eine Steinmauer gebremst.

Der Fahrer und der Beifahrer, ein 39-jähriger Alfelder, verließen das Auto und flüchteten. Der Beifahrer wurde gefasst, als er eine verschlossene Kellertür öffnen wollte, der Fahrer war zunächst erfolgreich verschwunden, wurde dann aber durch herbeigerufene Unterstützung hinter Mülltonnen versteckt entdeckt.

Grund der Flucht war wohl der Inhalt des Kofferraums – fünf Kilo Marihuana. Der 26-Jährige wurde zudem mit Haftbefehl gesucht und war außerdem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das Amtsgericht Hildesheim ordnete Untersuchungshaft für die beiden Männer an.

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