Cannabis-Studie (35.000 Erwachsene): Marihuana löst keine Depressionen aus

Gut gelaunter junger Mann hebt den Daumen
Glaskunst, Vaporizer und alles rund ums Dabbing

CSU-Politiker und andere Unwissende (oder Unwollende) behaupten neben allerlei anderem Unsinn immer gerne, Marihuana sei Ursache für verschiedenste psychische Leiden, beispielsweise Depressionen. Was sollen sie auch sonst behaupten – dass Hasch und Gras zu Organschäden führen, lässt sich im Jahr 2016 selbst in diesen Kreisen nicht mehr glaubhaft zusammenlügen.

Nun werteten Mediziner der Columbia University aus New York die Daten von 35.000 erwachsenen Amerikanern aus, um der Behauptung nachzugehen, der Konsum von Cannabis führe zu Depressionen, zu Angststörungen oder sogar zu bipolaren Störungen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Cannabis kann nicht direkt zu einer dieser psychischen Beeinträchtigungen führen.

Verschiedenste Faktoren von 35.000 erwachsenen Amerikanern zwischen 2001 und 2005 wurden ausgewertet. Neben den für Marihuanarauchern erfreulichen Neuigkeiten, gab es aber auch weniger Schönes zu vermelden: Laut Studie haben Grasraucher ein erhöhtes Risiko, im späteren Verlauf ihres Lebens mit Alkoholproblemen konfrontiert zu werden.

Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „JAMA Psychatry“ veröffentlicht und ist für jedermann (auch für CSU-Politiker) frei einsehbar: www.jamanetwork.com

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