540 Kilo Weed aus der Asservatenkammer verschwunden: Polizei verdächtigt Ratten

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Wenn der eigene Stash immer kleiner wird, obwohl man selbst gar nicht so viel gepafft hat, stellt sich natürlich die Frage, welche Naschkatze sich denn da heimlicherweise bedient. Überträgt man diese Ausgangsituation auf die Asservatenkammer einer Polizeistation, ergibt sich natürlich ein reges Interesse seitens Presse und Dienstaufsicht. So geschehen im argentinischen Pilar, einer Provinz bei Buenos Aires.

Im Zuge der Inventur im Rahmen der Übergabe einer Polizeistation entdeckte der zuständige Kommissar, dass eine nicht unbeträchtliche Menge Marihuana aus der Asservatenkammer verschwunden war. Die fehlende Menge belief sich auf handfeste 540 Kilogramm Weed. Während der sich entfaltenden Untersuchung des Falls gaben Experten zu bedenken, dass sich die fehlenden Kilos infolge eines Trocknungsprozesses quasi in Luft aufgelöst haben könnten. Andere Mitglieder der Untersuchungskommission halten diesen Hergang in Anbetracht der verschwundenen Menge an Cannabis für äußerst unwahrscheinlich.

Und das zu Recht: denn die Sprecher der betroffenen Polizeiwache veröffentlichten tatsächlich im Ernst eine Erklärung, die besagte, dass Nagetiere das getrocknete Blütenmaterial verspeist hätten. Vielleicht hätte man sich in der Wache lieber gar nicht geäußert, denn nur wenige Tage später wurden acht der Polizisten entlassen, die behaupteten, dass Ratten das Gras gefressen hätten. Experten der Universität Buenos Aires erklärten, dass Ratten die Drogen nicht mit Nahrung verwechseln würden und dass, selbst wenn eine gro-ße Gruppe von Ratten das Weed gefressen hätte, eine Menge Spuren gefunden worden wären.

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