Joints drehen: Tipps & Tricks für Einsteiger

Joints drehen
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Jeder fängt mal klein an. Geht es um das Thema Joints drehen, fangen die meisten aber gar nicht mal unbedingt klein, sondern vor allem krüppelig an. So ziemlich jeder erfahrene Cannabisfreund dürfte sich an die Anfangszeit erinnern, als man noch grün hinter den Ohren war (bzw. eben noch gar nicht grün) und abhängig von den Kumpels, die die mysteriöse Technik des „Bauens” schon beherrschten. Schwer vorstellbar aus heutiger Perspektive, wie man mit linkischem Griff Tüte um Tüte zusammenpappte, bis einem die Zunge wund wurde und im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke wegblieb. Der Autor dieser Zeilen hätte sich damals über einen Text wie diesen gefreut – geübte Kiffer können sich getrost ausklinken, sofern sie nicht ein wenig in alten Zeiten schwelgen wollen.

Joints drehen wie die Baumeister

Ein Joint, das ist elementar wichtig für den Rauchgenuss, darf weder zu locker noch zu eng gedreht werden. Lässt man zu wenig Luft, kann man nur schwerlich daran ziehen, lässt man zu viel, leidet das Geschmackserlebnis merklich. Optimal ist es, den hinteren Teil der Tüte, also in Richtung Filtertip, enger zu drehen, während man am vordere Ende etwas luftiger vorgeht. Eine gute Einstiegshilfe für Ungeübte stellen übrigens Papers wie diese hier da, die an den Enden halbmondartig eingeschnitten sind: dies erleichtert das Eindrehen des Filters, was ansonsten eine der Hauptschwierigkeiten für die meisten Anfänger darstellen dürfte. Festes Stopfen ist vollkommen unnötig, es reicht die Tüte vor dem Schließen sachte zu schütteln.

Leute, die Tabak zum Weed mischen, sollten über den mittigen Teil der Füllung weniger Marihuana streuen, an den beiden Enden dafür mehr: im Zuge des Eindrehens verteilt es sich dann schön gleichmäßig über die volle Länge des Joints. Ein Grinder zum zerkleinern des Blütenmaterials empfiehlt sich aus zweierlei Gründen: gröbere Gras-Bröckchen zeigen ein unerwünschtes Abbrennverhalten, außerdem kann es bei besonders harzigem Weed dazu kommen, dass man sich mit seinen klebrigen Fingern im Paper verheddert.

Wer baut, der haut

Der Vollständigkeit halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es wichtig ist, spitze Stängel, eventuell enthaltene Samen und Härchen oder sonstige Fremdkörper herauszufiltern. So wird das Paper nicht durchstochen bzw. der Geschmack nicht in negativer Weise beeinträchtigt. Kleinere Risse und Löcher im Blättchen kann man im Notfall mithilfe eines kleines Stücks befeuchteten Klebestreifens, mit dem die Öffnung überklebt wird, zufriedenstellend stopfen.

Wer am liebsten richtig fette, sich nach unten stark verjüngende „Bomber“ dreht, der sollte darauf achten, dass der genutzte Filtertip in Sachen Länge und Umfang die Füllmenge auch tatsächlich „tragen“ kann, ohne einzuknicken. Aber wer eher auf schlanke, fast geradlinige „Topmodels“ steht, der sollte dagegen bewusst nur etwa drei Viertel der insgesamt veranschlagten Füllmenge eindrehen und den Rest von oben in den bereits gedrehten, aber noch nicht verschlossenen Joint einfüllen.

Jeder, der unsere Einsteiger-Tipps beherzigt, wird seine Jointbau-Skills mit Sicherheit schnell verbessern können und schon bald Joints drehen, die für Verzückung im Freundeskreis sorgen werden. Somit gibt es eigentlich nur noch eine wichtige Regel, wenn nicht die Wichtigste überhaupt, die wir mit auf den Weg geben können: wer baut, der haut!

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