Justin Bieber bringt eigene Joints raus

Bieber Cannabis
Justin Bieber und seine Peaches-Joints

Hach, wie schnell sie doch groß werden! Gestern noch ein pausbäckiger Pilzkopf mit Kinderriegel-Lächeln, heute ein Drogendealer. Ein schlimmer Absturz hat sich offenbar zugetragen – so könnte man zumindest in Anbetracht der Meldungen einiger deutscher Nachrichtenmagazine meinen. Vor einem „Einstieg ins Drogengeschäft“ warnt T-Online, Tag24 bezeichnet den kanadisch-stämmigen Pop-Star schon als „Drogendealer“, ein „bizarres Merchandising“ kritisiert der Bayerische Rundfunk. Doch alles halb so wild. Justin Bieber hat sich einfach nur, wie zahlreiche US-Stars vor ihm auch, dazu entschieden, vom nordamerikanischen Cannabis-Boom zu profitieren. In Kooperation mit seiner persönlichen Lieblings-Cannabis-Brand Palms bringt der 27-Jährige unter dem Titel „Peaches“ (eine Anlehnung an seinen gleichnamigen Hit) nun eine Linie von edlen Pre-Rolls heraus.

Bieber wünscht sich Enttabuisierung

Justin Bieber macht aus seiner Vorliebe für Marihuana schon lange keinen Hehl mehr. Zwar habe er, aus naheliegenden Gründen, viel zu jung angefangen (mit 13 Jahren) und seinen Konsum dementsprechend zeitweise nicht im Griff gehabt, doch mittlerweile ist er überzeugt davon, einen verantwortungsvollen Umgang mit Weed gefunden zu haben, von dem sein allgemeines Wohlbefinden profitiere und das seinem Körper insgesamt guttue. Auch habe er seinen, nach eigenen Angaben teils exzessiven, Konsum härterer Substanz inzwischen wieder vollständig aufgegeben.

Mit seinem Pro-Cannabis-Engagement möchte Bieber zu einer weiteren Enttabuisierung der Pflanze beitragen. Teile des Erlöses werden entsprechenden Branchen-Kampagnen zugute kommen. Eine Schachtel mit sieben vorgedrehten Joints wird 32 US-Dollar (umgerechnet etwa 28 Euro) kosten. Verkauft werden sie in den vier Bundesstaaten Florida, Massachussets, Nevada und Kalifornien.

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