Cannabis-Klone: Warum sterben die Stecklinge? – Fehler vermeiden, die einen die Ernte kosten können

Junge Cannabispflanze
Highway / rgbspace, Adobe Stock
Glaskunst, Vaporizer und alles rund ums Dabbing

Ein häufiges Problem von Growern ist der Anfang des Vegetationszyklus selbst. Dabei kommen nicht nur Anfänger sondern auch fortgeschrittene Züchter in Schwierigkeiten. Ein typisches Beispiel dafür ist die Situation, wenn Stecklinge in das vorbereitete System eingepflanzt werden sollen und man sich darauf freut, dass sie anfangen, üppig zu gedeihen. Aber stattdessen wird man durch welkende und vergilbende Pflanzen überrascht, an denen höchstens hier und da eine Blüte erscheint, die den Vorstellungen entspricht. Das erste, das den meisten Growern dazu einfällt, ist: „Wir haben schlechte Steckis!‟ In den meisten Fällen liegt der Fehler aber woanders, wie Highway-Autor Mr. José weiß!

Mr. José

Indoor-Grower haben gegenüber Outdoor-Growern viele Möglichkeiten, die klimatischen Bedingungen, in denen die Pflanzen wachsen, zu beeinflussen. Von diesen Vorteilen macht allerdings bei weitem nicht jeder Gebrauch. Häufig ist zu beobachten, dass Grower bei der ersten Ernte alles sehr sorgfältig machen. Dann, nach dem Eintreten des ersten Erfolgs, ruhen sie sich aber auf ihren Lorbeeren aus und fangen an, das Growen ein wenig schleifen zu lassen. Nach einigen Ernten lassen sie den Pflanzen schon nicht mehr die gesamte Pflege zukommen, die möglich wäre. Dann entsteht irgendwann das paradoxe bis schizophrene Gefühl – „je länger ich züchte, desto schlechter sind meine Ergebnisse“.

Aber zum Thema: Das Verwelken, Vergilben und Absterben von Stecklingen (oder auch „Klone“ genannt) wird gewöhnlich durch das Vernachlässigen der Grundlagen des Indoor-Züchtens verursacht. Damit man diese unangenehme Situation vermeidet, sollte man bei der Arbeit immer 100 Prozent geben. Wenn man schon den Start verschläft, kann man das nicht wieder aufholen. Ich persönlich halte einen Grundsatz ein: „Besser 14 Tage verlieren als zweieinhalb Monate. Wenn die Steckis nach zehn bis 14 Tagen miserabel aussehen, ist es besser, sie zu entsorgen und von neuem sowie sorgfältiger anzufangen. Das ist allerdings eine krasse Lösung. Daher soll nun erörtert werden, was unbedingt nötig ist, damit man dieser Lösung ausweichen und die Grundlagen einer reichen und köstlichen Ernte legen kann.

Bevor die Steckis ankommen

Die Klone müssen in eine vorbereitete Umgebung gebracht werden. Ein dreitägiger Aufenthalt in einer finsteren Schachtel bekommt ihrer Gesundheit mit Sicherheit nicht. Die neue Heimat muss sauber und aufgeräumt sein, das Medium und das Bewässerungssystem (falls vorhanden) vorbereitet und funktionsfähig. In jeder Growumgebung (im Folgenden „Plantage“ genannt) sollte es zudem einen Luftbefeuchter geben. Die Plantage sollte auch präventiv mit einem Spray gegen Kriech- und Fluginsekten, die auf Nahrung in Form der kostbaren Pflänzchen warten könnten, gespritzt werden. Die benötigten Düngemittel sowie weitere Nährstoffe und Schutzmittel sollten noch vor den Klonen gekauft werden, damit man nicht plötzlich ohne dasteht. Wenn man die Plantage dementsprechend vorbereitet hat, hindert einen nichts mehr daran, die Stecklinge zu holen – der erste Schritt zum Erfolg ist bereits getan.

Kontrolle der Stecklinge

Der Zustand der Stecklinge muss sorgfältig kontrolliert werden, damit man sich sicher sein kann, auch ja nichts zu übersehen. Es kann beispielsweise passieren, dass die Klone von irgendeinem Parasiten befallen werden. Parasiten vermehren sich sehr schnell, also können bereits zwei Individuen eine Katastrophe bedeuten. Da die Behandlung mit einem Insektizid für die kleinen Steckis nicht angenehm ist, sollten die Eindringlinge eventuell besser mit einem feuchtem Läppchen erledigt werden. Anschließend muss regelmäßig kontrolliert werden, ob nicht doch noch einer überlebt hat. Die Kontrolle muss auch im Bereich der Wurzeln durchgeführt werden, weil sich auch hier einiges Ungeziefer breitmachen kann. Von den Wurzeln lässt es sich allerdings viel schwerer beseitigen, also sollte man diese Kontrolle in Gegenwart desjenigen durchführen, von dem die Stecklinge stammen…

Einpflanzen und die Wurzeln unterstützen

Beim Einpflanzen der Stecklinge ist es Zeit für die erste Pflanzenbehandlung. Damit schützt man sie verlässlich vor Pilzkrankheiten – und das für die Dauer von zwei bis drei Wochen. Die Behandlung wird durch Einweichen in ein Fungizid durchgeführt. Der Wurzelteil der Pflänzchen wird in eine vorbereitete Lösung mit dem Fungizid eingetaucht und gleich danach werden sie eingepflanzt. Beim Einpflanzen selbst muss auch auf die Wurzeln geachtet werden. Das heißt, sie sollten so wenig wie möglich zerdrückt oder anderweitig beschädigt werden. Hinsichtlich der Einpflanzung gibt es je nach genutztem System beziehungsweise Medium kleine Unterschiede.

Wenn man die Steckis in Rockwool-Würfel (7 x 7 cm bis 10 x 10 cm) einpflanzt, lohnt es sich, sie darin zunächst Wurzeln schlagen zu lassen. Dafür werden die Würfel nicht nur mit dem Fungizid behandelt, sondern auch gründlich in eine Wasserlösung mit einem Wurzelstimulator getaucht, bevor sie in die Würfel gesetzt werden. Danach werden die Würfel für ungefähr sieben Tage nebeneinander unter der Lampe (die etwa einen Meter entfernt sein sollte) aufgestellt – nun beginnen die Wurzeln an der Unterseite der Würfel zu sprießen. Anschließend werden die Würfel in das vorbereitete System eingepflanzt. Wenn man die Klone direkt in das Substrat einpflanzt, sollten ebenfalls das Fungizid sowie ein Wurzelstimulator eingesetzt werden.

Vorsicht beim Gießen

Die meisten Fehler werden beim Gießen gemacht. Die jungen Stecklinge schaffen es nicht, viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Man muss sich vor Augen halten, dass in dieser Phase die richtige Entwicklung der Wurzeln das Wichtigste ist. Wenn man die Pflänzchen zu viel gießt, bekommen die Wurzeln nicht genug Sauerstoff und fangen an zu faulen. Die Pflänzchen fangen an zu welken. Aus diesem Grund ist es besser, in den ersten zehn bis 14 Tagen per Hand zu gießen, da die Stecklinge unterschiedliche Bedürfnisse haben können. Daher muss die Feuchtigkeit des Zuchtmediums immer wieder kontrolliert werden. Die einfachste Art ist der Gebrauch des eigenen Fingers: man steckt ihn in das Zuchtmedium und falls er nach dem Herausziehen feucht ist, ist alles in Ordnung. Nicht in Ordnung ist es, wenn er völlig trocken ist oder Wasser von ihm herabläuft oder tropft. Falls zu viel gegossen wurde, lässt sich das durch häufiges Lüften und vorübergehendes Einstellen des Gießens berichtigen.

Durch falsches Gießen kann man die Steckis auch versehentlich ganz umbringen. Und das, obwohl man eventuell fälschlicherweise davon ausgeht, den Pflanzen das Beste gegeben zu haben. Wenn einem die jungen Wurzeln absterben, hat man zwei Möglichkeiten: entweder abzuwarten bis sich neue bilden (das hängt davon ab, ob man es schafft, die benötigten Bedingungen dafür herzustellen) oder von der Pike auf neu zu beginnen.

Unterschiede bei der Feuchtigkeit bewirken Wunder

Eine Reihe von Growern hält es so, dass die Wachstumsphase nur eine kurze Zeit dauert. Leicht entsteht hierbei die Annahme, dass es wegen zehn Tagen Wachstum keinen Sinn macht, einen Luftbefeuchter zu kaufen. Dieser Eindruck täuscht allerdings. Denn der Unterschied in der Entwicklung der Stecklinge bei einer relativen Feuchtigkeit von 40 Prozent und bei 80 Prozent ist so groß, dass man die Luftfeuchtigkeit einfach nicht als etwas Unwesentliches abtun kann. Im Gegenteil: Die Luftfeuchtigkeit spielt eine sehr bedeutende Rolle. Bei den richtigen Werten (60 bis 90 Prozent) wurzeln die Steckis schneller heran und bilden große, gesunde Blätter und starke Strünke.

Es ist empfehlenswert, den Befeuchter auch im ersten Monat der Blütephase zu benutzen. Aus irgendeinem Grund sagt man sich unter Growern oft, dass der Luftbefeuchter nur in der Wachstumsphase gebraucht werden sollte. Die Feuchtigkeit tut den Pflanzen aber gut. Ein Nachteil von hoher Luftfeuchtigkeit ist das Risiko der Pilzentstehung. Dieses Risiko entsteht aber erst in der zweiten Hälfte der Blütephase. In dieser Phase ist die Feuchtigkeit aber auch ohne den Befeuchter zu Genüge vorhanden. Daher sollte man eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit aktiv bis zur dritten Woche der Blütephase unterstützen.

Wer noch keinen Luftbefeuchter besitzt, sollte sich auf jeden Fall einen besorgen. Durch das Internet kann man ein zuverlässiges Gerät schon für unter 50 Euro besorgen – diese Investition wird sich reichlich lohnen. Bei der Auswahl des richtigen Geräts sollte einem Luftbefeuchter mit eingebautem Hygrostat der Vorzug gegeben werden. Damit kann das erforderliche Feuchtigkeitsniveau leicht reguliert werden. Sobald die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht wird, schaltet sich der Befeuchter automatisch aus und umgekehrt. Das Hauptkriterium bei der Auswahl sollte allerdings die Möglichkeit sein, kalten Dampf zu produzieren, damit es nicht zu einer unerwünschten Aufwärmung des Klimas in der Plantage kommt. Der Stromverbrauch ist nicht nur bis zu zehnmal niedriger – falls die Ventilatoren über das Thermostat angeschlossen sind, wird der warme Dampf auch eventuell ihr Anlassen und dadurch ein Absenken der Feuchtigkeit bewirken.

Die Luftbefeuchtung kann auch mit einem manuellen Zerstäuber hergestellt werden. In diesem Fall ist es allerdings wichtig, die Luft und nicht die Pflanzen selbst anzufeuchten. Denn das Wasser auf den Blättern beginnt infolge der Wärme in der Plantage zu verdampfen. Sobald es auf den Blättern verdampft, kommt es zu einer Verbrennung und auf den Blättern beginnen kleine Punkte zu erscheinen.

Wärme – eine mächtige Kraft

Ein weiterer Grund, warum Stecklinge sterben, ist eine zu hohe oder im Gegenteil zu niedrige Temperatur in der Plantage. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass Klone sehr empfindlich sind und jedwede Unachtsamkeit sie umbringen kann. Die meisten Klone sind an schwächeres Licht und konstante Temperaturen und Feuchtigkeit gewöhnt. Unter diesen Bedingungen vegetieren sie mindestens 14 Tage. Sobald man sie also in die Plantage überträgt und sie einpflanzt, erleben sie eine unerwartete Änderung. Das Ziel sollte immer sein, dass diese Änderung so gering wie möglich ist. Im Fall von Steckis liegt die Wärme oft im Bereich von 18 bis 25 °C und die Feuchtigkeit bei etwa 80 Prozent. Wenn man einen derart verwöhnten Steckling in eine Umgebung bringt, in der 35 °C und 40 Prozent Feuchtigkeit herrschen, setzt man ihn einem solchen Stress aus, das er sich von diesem lange und gründlich erholen muss.

Die intensivsten Wärmequellen in der Plantage sind für gewöhnlich die Lampen. In ihrer Nähe misst man völlig andere Werte als an anderen Punkten der Plantage. Falls also das Thermostat an der Tür 29° C anzeigt, kann man getrost annehmen, dass es 50 Zentimeter unter der Entladungslampe locker 35 °C sind. Damit man eine maximal erträgliche Wärme – etwa 31°C – für die jungen Pflanzen sicherstellen kann, muss man die Entladungslampen zunächst mindestens einen Meter oberhalb der Steckis anbringen – und dass wenigstens für eine Woche. Ein hervorragender Helfer zur Erkennung der richtigen Temperatur ist – Überraschung – natürlich das Thermostat. Es sollte so angebracht werden, dass es auf der Höhe und in der Nähe der oberen Pflanzenspitzen ist.

Ebenso gefährlich wie eine zu hohe ist für die Stecklinge aber auch eine zu niedrige Temperatur. Wenn diese unter 18 °C abfällt, muss mit verlangsamten Wachstum und Anwurzeln gerechnet werden. Man sollte auch daran denken, dass die Wasserwärme mindestens 17 °C und nicht mehr als 24 °C betragen sollte. Sicher kann man sich sagen, dass es nicht so sehr auf die Wassertemperatur ankommt. Aber jeder, der das behauptet, sollte einmal versuchen seine Beine plötzlich in einen Eimer mit eiskaltem Wasser zu stecken, wenn es draußen sehr heiß ist – sicher wird das zunächst nicht sehr angenehm sein. Die Stecklinge erleben das gleiche, wenn man sie mit kaltem Wasser gießt. Eine höhere Temperatur als die erwähnten 24 °C kann hingegen das Abfaulen der Wurzeln und die Entwicklung von Krankheiten des Wurzelsystems bewirken.

Wurzelstimulator und Dünger

Oft begegnet man der Ansicht, dass je mehr gedüngt wird, die Pflanzen umso stärker sind. Aber viele Leser wissen bereits, dass das nicht so ganz stimmt. Ein Übermaß an Dünger kann die Pflanzen „verbrennen“. Die Blätter fangen an zu verkümmern, das Wachstum wird gestoppt, auf den Blättern können verschiedene Flecken erscheinen und so weiter. Die jungen Klone sind gegenüber einer übermäßigen Düngung noch wenig tolerant und die Kraft des Düngemittels kann ihnen das Leben aushauchen. Allgemein gilt, dass in dieser Phase der Wurzelstimulator besonders wichtig ist. Er belastet den Metabolismus der Pflanzen nicht sehr und wirkt dort, wo es zu diesem Zeitpunkt am wichtigsten ist, also am Wurzelsystem. Wenn gedüngt wird, kann eine Überdüngung der Stecklinge kann ganz einfach dadurch verhindert werden, dass (vorerst) nur die Hälfte der empfohlenen Menge genutzt wird. Der EC-Wert sollte maximal 1,4 mS/cm betragen, der pH-Wert etwa 6,5.

Alles stimmt und sie welken doch

Manchmal passiert es, dass Luft- und Wasserwärme stimmen, die Feuchtigkeit passt, es wird richtig gegossen, aber trotzdem fangen die Steckis an einzugehen und zu verwelken. Wenn dies unmittelbar nach dem Einpflanzen in die Plantage geschieht, so rührt dies kurz gesagt daher, dass die Pflanzen nicht mit der Änderung der Umgebung fertig geworden sind. Dies trifft allerdings nur zu, wenn es bloß einige Individuen betrifft. Wenn alle Pflanzen verwelken, dann wird der Fehler an anderer Stelle liegen.

Wenn einzelne Pflanzen sich mit der Änderung der Umgebung schwer tun, kann man ihnen mit einem improvisierten Gewächshaus helfen. Damit erreicht man für eine bestimmte Pflanze die richtige Feuchtigkeit und sie kann sich wieder erholen. Das Gewächshäuschen wird mithilfe von Lebensmittelfolie oder Gefrierbeuteln und vier Stäben hergestellt. Die Stäbe werden um die Pflanze herum so platziert, dass diese in ihrer Mitte ist. Dann wird der Gefrierbeutel über die Stäbe gezogen oder die Lebensmittelfolie über diese gespannt. Es sollte nicht vergessen werden, einen Zwischenraum zwischen dem Plastik und dem Substrat zu lassen, damit ein Luftaustausch gewährleistet ist.

Bares Geld sparen

Nun habe ich die häufigsten Fehler bei der Pflege von Klonen aufgezählt. Jeder Grower mit Schwierigkeiten in diesem Bereich sollte sich diese so fest wie möglich einprägen und bei jedem Start eines neuen Vegetationszyklus wiederholen. Häufig kommen Leute in den Growshop, die schon jahrelang züchten und deren Erfolg sinkt anstatt zu steigen. In sehr vielen Fällen liegen die Fehler ganz am Anfang. Fortgeschrittene Züchter fangen an, sich auf irgendwelche Verbesserungen und den Gebrauch von fortgeschrittenen Methoden zu konzentrieren. Dabei vergessen sie oft die Grundlagen selbst. Gewöhnlich wird alles auf die Klone geschoben. Aber Hand aufs Herz – wenn ich schon mehrere Klon-Lieferanten ausprobiert habe und immer noch erfolglos bin, wird der Fehler wohl doch eher auf meiner Seite liegen.

Durch einen sorgfältigen Umgang mit Stecklingen ist sehr viel Geld zu sparen. Dieses Geld kann man in eine Ausstattung investieren, die dabei hilft, den jungen Pflanzen ideale Bedingungen zu sichern. An dieser Stelle ist es angebracht, daran zu erinnern, dass Geld erst investiert werden muss, damit es Gewinn bringt – umgekehrt funktioniert es meistens nicht. Ein ordentliches Equipment sollte also nicht Schritt für Schritt zusammengestellt werden, sondern am besten von Anfang an – dann macht es sich auch von Anfang an bezahlt.

Der kürzeste Weg zur Beseitigung der Stecklinge

Jemand zweifelt an meinen Ratschlägen bezüglich der Stecklinge? Dann gibt es eine gute Art und Weise, um deren Wirksamkeit zu belegen: Der Beweis wird am schnellsten erbracht, wenn man sich nicht an die Ratschläge hält. Junge Klone kann man jederzeit innerhalb von zehn Tagen beseitigen, indem man sich an folgende Punkte hält:

  1. Die Entladungslampe 40 Zentimeter über den Stecklingen platzieren.
  2. Die relative Feuchtigkeit bei maximal 40 Prozent belassen.
  3. Die Temperatur bei Dunkelheit auf 15 °C, bei Tag auf über 30 °C einstellen.
  4. Den EC-Wert auf 2,0 mS/cm einpendeln.
  5. Die Pflanzen fünfmal täglich mit einer Dosierung von 0,5 Liter pro Pflanze gießen.

Oder vielleicht doch lieber so…

Wer aber lieber direkt die positiven Ratschläge ausprobieren möchte, der sollte sich besser an die folgende zusammenfassende Auflistung halten. Diese Punkte sollte jeder Grower auch morgens um sechs Uhr nach dem zehnten Joint noch aufsagen können. Das Beherzigen dieser Ratschläge wird unglückliche Grower wieder fröhlich machen und die Erträge erhöhen.

  1. Die Entladungslampe etwa einen Meter über den oberen Pflanzenspitzen platzieren (mindestens fünf Tage).
  2. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte 60 bis 80 Prozent betragen.
  3. Die Temperatur bei Dunkelheit auf 18-24 °C, bei Tag auf 24-28 °C einstellen.
  4. EC bis 1,4 mS/cm, Wurzelstimulator einsetzen.
  5. Manuelles, individuelles Begießen nach Bedarf für ungefähr zehn Tage.
  6. Die Wärme der Nahrungslösung sollte 20-24°C, der pH-Wert 6,5 betragen.
  7. Die tägliche Kontrolle des Klimas und der Pflanzen ist wichtig.
  8. Sorgfalt und Geduld zahlen sich aus.

Wer die im Artikel genannten Ratschläge ausprobieren möchte, kann sich anhand dieser zusammenfassenden Auflistung orientieren. Diese Punkte sollte jeder Grower auch morgens um sechs Uhr nach dem zehnten Joint noch aufsagen können. Das Beherzigen dieser Ratschläge wird unglückliche Grower wieder fröhlich machen und die Erträge erhöhen.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in Highway 01/2017

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