Dealer schläft versehentlich auf Handy ein und tätigt Notruf

Marihuana Waldbroel
Polizeifoto der gefundenen Drogen

Es gibt mal wieder neues aus der Kategorie „dumm gelaufen“ zu berichten. Und diesmal ist es wirklich richtig dumm gelaufen. Vergangen Freitag ging in der Rettungsleitstelle Waldbröl gegen ein Uhr nachts ein merkwürdiger Notruf ein: denn am anderen Ende der Leitung bat niemand, wie man es erwarten dürfte, um Hilfe. Nein, der Anrufer schnarchte vielmehr friedlich vor sich hin anstatt seine Notlage zu beschreiben. Als sich die seltsamen Anrufe über die Nacht häuften, wurden zur Sicherheit Polizeibeamte an die zur Telefonnummer ermittelte Wohnadresse geschickt. Ein nichtsahnender junger Mann öffnete verdutzt die Tür und konnte die merkwürdige Geschichte schnell aufklären: ein Bekannter sei auf der Couch über dem Handy eingeschlafen, wodurch er unabsichtlich einige Notrufe getätigt haben musste.

Der inzwischen wieder erwachte Anrufer fiel zunächst aus allen Wolken. Er konnte es selbst kaum glauben, sah die Geschichte dann aber mit Blick auf den eigenen Anrufverlauf bestätigt. So schnell und plausibel die merkwürdigen Anrufe auch erklärt werden konnten, so schwer taten sich die beiden jungen Männer in der Folge allerdings damit, darzulegen, wieso es in der Wohnung gerade so streng nach Marihuana roch. Das war aber auch eigentlich gar nicht mehr nötig, denn es dauerte nicht lange, bis die Beamten vor Ort eine nicht unbeträchtliche Menge Marihuana, verpackt in mehrere Plastiktüten zu etwa 50 Gramm das Stück (siehe Bild), sowie diverse andere Drogen fanden und beschlagnahmten. Die beiden jungen Männer (21, 23) aus dem Oberbergischen werden sich nun vor Gericht verantworten müssen.

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